Was macht man, wenn man den Kindern ein Outdoorabenteuer versprochen hat, der Wetterdienst aber Regen, Regen und nochmal Regen vorhergesagt hat?
Nun, entweder man spannt einen Schirm auf oder aber - wenn man auf "nass" nun gerade überhaupt keine Lust hat - man macht eine Höhlentour. Ganz trocken ist es da drin zwar auch nicht, aber mit Sicherheit ein nicht alltägliches Erlebnis. Die Kinder fanden es jedenfalls beide spannend. Mit Stirnlampen ausgestattet kamen sie sich vor, wie richtige Höhlenforscher.
Unsere Expedition führte uns in die Nebelhöhle in der Schwäbischen Alb, eine Tropfsteinhöhle mit einem Höhlengang von 450 Meter Länge und mehren Hallen, in denen es viele beeindruckende Tropfsteine jeder Art zu entdecken gibt - also Stalagmiten, Stalaktiten und Stalagnaten :-)
Ein ganzer Wald von Tropfsteinen. Einige reichen sogar bis an die Höhlendecke.

Immer wieder stehen Tropfsteine mitten im Weg, wie versteinerte Höhlenwanderer.
... wo ist Malin im folgenden Bild?
Lösung: rechter Bildrand mittig - ganz klein ;-)
Und dann gibt es da den 'abgesägten Tropfstein'. Er war mal der größte der gesamten Höhle. Mit über 4 Meter Höhe verband er den Höhlenboden mit der Decke. Man sägte ihn in den Sechzigern für Restaurierungen im Neuen Schloss in Stuttgart ab, um daraus Elemente für die Wandverkleidung im Treppenhaus wieder herzustellen. Seit dem Zweiten Weltkrieg waren diese Schmuckfelder teilweise zerstört gewesen und Experten hatten festgestelt, dass sie original aus Höhlentropfsteinen der Schwäbischen Alb gefertigt waren.
Gleich beim Zugang zur Nebelhöhle gibt es auch ein nettes Ausflugslokal, mit diversen Maultaschen-Gerichten auf der Speisekarte.
Das Deko-Grünzeug auf dem Teller war Malins Bruder allerdings überhaupt nicht grün ;-)
Der Spielplatz vorort ist sehr schön und bei trockenem Wetter sicherlich gut bevölkert. Als wir dort waren war weniger los und die Kinder konnten ausgiebig schaukeln und sich richtig austoben.













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